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Digitale Transformation

Digitalisierungsstrategie

Von den großen Technologiekonzernen aus dem Silicon Valley lernen, ließt man in fast jedem Artikel zum Thema Digitalisierung. Digitalisierung bedeutet, an vielen Stellen, flexibles und schnelles Reagieren auf den Markt und auf das veränderte Kundenverhalten. In Kalifornien und in der Startup-Welt gibt es dafür ein Wort: Agilität.

Stellen Sie sich die richtigen Fragen für die erfolgreiche digitale Transformation Ihres Unternehmens?  

  • Wie sollen wir uns als Unternehmen digitalisieren?  
  • Wo fangen wir an?  
  • Setzen wir die richtige Software ein?  

Digitale Führung durch agiles Management

Agile Softwareentwicklung und das Vorgehen nach SCRUM ist in der Technologiebranche bereits seit mehr als 10 Jahren ein fester Bestandteil der Firmenkultur und der Entwicklungsprozesse. Im Softwaredevelopment wurde das klassische Wasserfall-Modell durch agiles Management und agile Dev-Teams bereits abgelöst. Anstatt streng nach Fachanforderungsdokumenten und Lastenheften stur nach den Vorgaben zu programmieren und gravierende Fehler erst nach Fertigstellung zu erkennen, wird in kleinen Abschnitten (=Sprints) entwickelt. Die fertiggestellten Softwarepakete werden direkt nach Fertigstellung getestet und bei Bedarf im nächsten Sprint angepasst.

Um ein Unternehmen auf „agil“ umzustellen, bedarf es eine agile Form des Managements.
Nicht nur der Markt und das, sich ständig ändernde Kundenverhalten, erfordern mehr Flexibilität, auch der Arbeitsmarkt und junge Talente fordern heute mehr denn je, flexible Abläufe und moderne Arbeitsweisen.

In der Sozialpsychologie wird auch vom Ansatz des digitalen Leadership gesprochen.

Neben der hohen Agilität, steht besonders die Fokussierung des Kunden im Mittelpunkt jedes neuen Produktes und Service zu hinterfragen.

Techniken um diese Kundenfokussierung zu gewährleisten sind beispielsweise die Design Thinking Methode. Hierbei werden bereits vor der ersten Phase der Produktentwicklung aus Anwendersicht alle möglichen Anforderungen dokumentiert und diskutiert. Mit Hilfe von Rapid Prototyping werden schnelle und einfache Testprototypen erstellt, vertestet und ggf. wieder verworfen. Aus den Ergebnissen der Nutzertest und den Daten aus den Big Data BI-Systemen können wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung gewonnen werden und die Produkte an gepasst auf den Kundennutzen entwickelt werden.

Setzen Sie die richtige Software ein? ​

  • Verwenden Sie hauptsächlich Emails zur Koordination von Zusammenarbeit Ihrer Teams und Mitarbeiter?
  • Für welche Aufgaben nutzen Sie MS Excel? Gibt es eine Software-Alternative die Teile von Excel abgelöst hat?
  • Wie verwalten Sie Ihre Kundenbeziehungen? Durch ein modernes CRM auf das alle Mitarbeiter auch mobil / im Homeoffice Zugriff haben?
  • Können Ihre wichtigsten KPIs auch mobil / im Homeoffice abgerufen und eingesehen werden, bspw. über eine BI-Lösung?
  • Nutzen Sie bereits Cloud-Software Lösungen oder setzen Sie ausschließlich auf On-Premise Software?

SaaS Lösungen (Software-as-a-Service) verursachen weniger Wartungskosten und bieten einen einfachen und sicheren Weg Ihren Mitarbeitern auch unterwegs und im Homeoffice Ihre Daten auf Tablet, privaten Laptop / PC oder auf dem Smartphone zur Verfügung zu stellen.

Auch bei Datenschutzbedenken in Hinblick auf personenbezogene Daten gibt es sichere und rechtskonforme (DSGVO) Cloud-Lösungen für Ihr Unternehmen.

Welche Daten sind aktuell vorhanden,
Welche benötigen Sie wirklich?
Wie können Sie diese richtig auswerten? ​

Das Buzzword „BigData“ klingt oft nach komplexen und teuren Prozessen, jedoch stellt sich bei genauerer Betrachtung oft die heraus, was genau dahintersteckt. Alle digitalen Touchpoints und Vertriebskanäle bieten Ihnen die Chance Ihren Erfolg zu analysieren und zu verbessern. Jede Verkaufsfördernde Aktion kann gemessen und während der Kampagne angepasst und anhand detaillierten Daten optimiert werden.

Egal ob Vertriebsaktionen, digitale Marketingkampagnen, Ihre Produktion bis hin zu Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit lassen sich mit einfachen und übersichtlichen Tools messen, auswerten und optimieren.

Im Mittelpunkt jeder Digitalisierungsoffensive stehen Datenerfassung und Datenauswertung und Prozessoptimierung. Zuerst werden vorhandene Daten sinnvoll ausgewertet, anschließend wird geprüft ob noch mehr sinnvolle Daten erfasst werden können.

Welches die wichtigen und relevanten Daten sind und wie diese im Einzelnen am besten genutzt werden können ist oft schwierig zu definieren, daher sammeln und analysieren viele Unternehmen alle Daten, die Sie erfassen können.

Oft werden Unmengen an Daten gesammelt, jedoch fehlt es an einer passenden Software diese Daten auszuwerten und auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen. Der gängigste Weg ist es, die vorhandenen Daten mit neu erhobenen Daten zusammenzuführen und diese mit einer BI-Software auszuwerten und somit die das HIPPO („highest paid person’s opinions“ ) Prinzip abzulösen. Hierbei geht es nicht darum dem Management die Entscheidung abzunehmen, sondern diese mit Hilfe einer systematischen und fundierten Datenanalyse zukünftig zu ergänzen. Einer der wichtigsten Aspekte hierbei spielt Maschine Learning, hierbei kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz. Dabei werden Ihre Daten mit Hilfe von künstlichen neuralen Netzen durch sogenannte Deep-Learning Algorithmen analysiert und anschließend dargestellt. Durch den Einsatz von Maschine Learning können große Mengen an Daten über mehrere Schichten schnell und fehlerfrei analysiert und verarbeitet werden.

Den Nutzen von Netzwerken und Plattformen verstehen ​

Der sogenannte Netzwerkeffekt entsteht, sobald jedes Mitglied automatisch durch jedes weitere Mitglied des Netzwerks profitiert. Facebook, mit seiner Messenger Whatsapp und der Instagram-Plattform sind hierfür das beste Beispiel. Facebook hat sich als soziales Netzwerk mit den meisten Freunden mit dem meisten Nutzen für alle durchgesetzt und ist für andere Mitbewerber kaum noch zu erreichen. Ebenso bei UBER, Airbnb oder auch Markplätzen wie Ebay und Amazon, der Anbieter mit dem größten Marktplatz ist der attraktivste und für die Anbieter die Plattform mit den meisten Kunden.

Digitale Plattformen wie Google mit Ihrer Suche und Ihrem Android-Betriebssystem, Facebook und Instagram als soziale Netzwerke mit dem Messengerdienst Whatsapp, Amazons Marketplace oder Apples Appstore sind in der digitalen Welt die größten und mächtigsten Gatekeeper und bestimmen durch diese Monopolstellung ganze Märkte. Es kommt dadurch zu selbstverstärkenden Effekten. Google bietet die beste Ranking- und Suchalgorithmen, weil Google selbst die meisten relevanten Daten zu den Suchergebnissen besitzt, kann es die beste Suche der Welt liefern. Dies führt dazu, dass noch mehr Nutzer aufgrund der positiven und zufriedenstellenden Nutzererfahrung Google nutzen. Google weiterhin die besten Entwickler einstellen kann und mehr Daten für noch bessere Suchergebnisse sammeln kann.

Durch die rasant wachsende Technologie im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) verstärken sich diese Effekte exponentiell. In einem künstlichen neuronalen Netzwerk, stellen Daten den Rohstoff dar, je mehr Daten vorhanden sind, desto besser und intelligenter werden die Deep Learning Skills, die die künstliche Intelligenz trainieren und verbessern.

Als Unternehmer müssen Sie, in der heutigen Zeit, die Dynamik und die Macht dieser Plattformen und Netzwerke verstehen und erkennen wie Ihr Business Modell dadurch beeinflusst werden kann. Wie können Sie auf diesen Einfluss reagieren und wie können Sie sich diese Plattformen zu Nutze machen?

Sind Sie auf den sozialen Medien vertreten?
Aber auch richtig? ​

Es gibt kein mächtigeres Marketingmedium als die sozialen Netzwerke. Nirgendwo lässt sich leichter anhand von Reichtweite, Likes, Fans und Conversion-Rate messen, wie erfolgreich Ihre Kampagne oder Ihre Produkte in Realtime angenommen werden. Vom reinen Brandingauftritt über Produktverkauf und Kundenbewertungen bis hin zum Mitarbeiter-Recruting, alles ist auf den sozialen Netzwerken möglich.

Egal ob Sie Konsumgüter herstellen oder rein im B2B Markt vertreten sind. Der falsche Weg ist es die sozialen Medien zu boykottieren. Auch wenn Sie das alls nur für einen Trend halten und sich weigern in eine Social Media Strategie zu investieren, findet Ihr Produkt oder Ihr Brand den Weg in die soziale Medien. Nur mit dem Unterschied, dass sie hier keine Kontrolle darüber haben und nichts davon mitbekommen. Stellen Sie sich vor allem in Hinblick auf Außendarstellung und Kundenservice, welchen Eindruck mache ich im Jahr 2020 mit einer nichtssagenden Webseite und einer simplen Telefonhotline und einen Kontaktformular. Falls Sie noch nicht in den sozialen Medien vertreten sind ist, und sich nun doch dafür öffnen wollen, ist es wichtig, dass Sie sich dem entsprechenden Netzwerk anpassen und nicht als Fremdkörper auffallen. Grundsätze für eine gute Kommunikation: Seien Sie freundlich, locker und kundenorientiert und vor Allem seien Sie schnell beim Antworten, denn die „digitale Geduld“ ist um ein vielfaches kürzer als im echten Leben.

Bei Kritik sollten Sie auf keinen Fall, die negative Bewertung oder den Beitrag unkommentiert löschen oder emotional darauf antworten, daraufhin wäre ein echter Shitstorm vorprogrammiert.

Fragen bevor Sie starten

  • Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?
  • Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?
  • Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?
  • Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?
  • Gibt es eine umfassende Analyse darüber, welche Daten bereits im Unternehmen anfallen und wie diese für Entscheidungen genutzt werden könnten?
  • Gibt es eine Analyse darüber, welche Datenpunkte noch sinnvoll erfasst werden könnten – und welche Daten ausgetauscht werden?
  • Ist es sinnvoll, Daten auszuwerten, die aktuell noch nicht ausgewertet werden? Braucht das Unternehmen dazu Big-Data-Analysten und Machine-Learning-Experten?
  • Hat sich insbesondere das mittlere Management bereits mit Themen wie Digital Leadership und agilen Methoden der Führung auseinandergesetzt?
  • Achten wir bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen genug auf das Kunden-Feedback? Ist der Einsatz von Fokusgruppen sinnvoll? Lassen sich bei der Entwicklung mehr Iterationen für Feedback einbauen?
  • Versteht das Management die Dynamik der digitalen Ökonomie und kann mit Begriffen wie Netzwerkeffekt, Plattform und Tipping Point etwas anfangen, um die Entwicklung des Marktes besser zu verstehen?
  • Gibt es eine mögliche Nachfrage nach meinem Produkt in boomenden Märkten wie China?
  • Was ist der richtige Absatzkanal? Kenne ich die Möglichkeiten großer chinesischer B2B-Plattformen wie Alibaba und B2C-Plattformen wie Wechat?
  • Wer ist die Zielgruppe auf Social Media? Kunden oder Mitarbeiter und Bewerber? Brauche ich zwei Social-Media-Auftritte?
  • Sind meine Mitarbeiter mit den wichtigsten Social-Media-Regeln vertraut?

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